Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf – Campus Forschung II und HCTI


in Hamburg

Projekttitel

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf – Campus Forschung II und HCTI

Ausloberin

KFE Klinik Facility-Management Eppendorf GmbH
Martinistraße 52
20246 Hamburg

Verfahrensgrundlagen

Das Verfahren wird als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV durchgeführt.

Der Wettbewerb wird gemäß der Richtlinie für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg (RPW 2015) durchgeführt. Die Lösung der Aufgabe soll in einer Bearbeitungsphase gefunden werden. Das Verfahren ist anonym. Verfahrenssprache ist deutsch.

Die Freianlagenplanung, die Tragwerksplanung und die Planung der Technischen Ausrüstung sind nicht Teil des hochbaulichen Wettbewerbs.

Es sind ausschließlich Bietergemeinschaften zulässig, deren Mitglieder Architekten sind. Andere Fachingenieure dürfen im Rahmen der Wettbewerbsbearbeitung ausschließlich beratend hinzugezogen werden (vgl. § 43 (1) VgV).

Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat für den hochbaulichen Wettbewerb die Registrierungsnummer NO_23_17_HRW vergeben.

Verfahrensaufgabe

Gegenstand des hier ausgelobten Wettbewerbs ist der Neubau eines Forschungs- und Laborgebäu-des für die medizinische Fakultät des UKE. Dieser soll auf einem 3.863 m² großen Baufeld auf dem Gelände des UKE in direkter Nachbarschaft zu einem bereits vorhandenen, im Jahr 2007 fertiggestell-ten Forschungsgebäude (Campus Forschung I) errichtet werden. Der Neubau soll aus zwei Teilen be-stehen: dem Campus Forschung II und dem Hamburg Center for Translational Immunology (HCTI).

Der Gebäudeteil Campus Forschung II soll 4.658 m² NUF, der Gebäudeteil HCTI 4.384 m² NUF umfas-sen. Die genannten Flächen sind auf fünf oberirdischen Vollgeschossen und einem Untergeschoss vorzusehen. Ein Großteil der Flächen von Campus Forschung II und HCTI soll der Labor- und Büronut-zung dienen. Im Gebäudeteil Campus Forschung II sind zusätzlich zu Flächen für acht Arbeitsgruppen und vier Nachwuchsgruppen vier Core Facilities geplant: die UKE-Biobank mit einem kleinen Anteil Lagerung, die Imaging Facility mit Licht- und Elektronenmikroskopie, die Mauspathologie sowie die Bioinformatik. Des Weiteren sollen im Campus Forschung II ein Hörsaal für bis zu 100 Personen sowie Seminar- und Besprechungsräume verortet werden. Im Gebäudeteil HCTI sind neben Flächen für 12 Arbeitsgruppen und vier Nachwuchsgruppen drei Core Facilities (FACS, CRISPR und Bioinformatik) sowie eine Experimentelle Forschungstierhaltung geplant.

Die Realisierung beider Gebäudeteile soll vorzugsweise zusammenhängend erfolgen. Eine Ausführung in Bauabschnitten kann ggf. erforderlich werden. Die Fertigstellung beider Gebäudeteile ist für das III. Quartal 2022 vorgesehen.
 
Als Kostenobergrenze für die Gesamtmaßnahme (= beide Gebäudeteile) wurden 20.947.006 Euro netto für die KG 300 festgelegt. Der Gebäudeteil CF II wird zu 100 % durch die FHH finanziert. Der Gebäudeteil HCTI wird zu 50 % durch die FHH und zu 50 % durch den Bund finanziert.
Zu vergebende Leistung/en

Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und gemäß § 8 (2) RPW 2013 einen oder mehrere Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen gem. § 33 ff HOAI zu beauftragen, sofern das Projekt umgesetzt wird und soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht.
 
Die Beauftragung erfolgt in Leistungsphasen. Leistungsphasen, die die Auftraggeberin nicht mit Vertragsabschluss beauftragt, stehen unter aufschiebender Bedingung. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsphasen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken.

Preisgericht

Fachpreisrichter

Franz-Josef Höing, Hans-Peter Boltres, Thomas Bienemann, Carol Wallerich, Prof. Linus Hofrichter, Harm Haslob, Günter Wilkens

 

Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter

Susanne Metz, Dieter Polkowski, Cordula Ernsing, Thomas Rümcker, Rudolf Rüschoff, Martin Richte

 

Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter

Dr. Jürgen Schmidt, Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, Prof. Dr. Ulf Panzer, Prof. Dr. Burkhard Göke, Dagmar Wiedemann, Ekkehart Wersich

 

Stellvertretende Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter

Timo Friedrichs, Prof. Dr. Martin Aepfelbacher, Prof. Dr. Manuel Friese, Prof. Dr. Petra Arck, Thomas Kegat, Sina Imhof

Preisgelder und Bearbeitungshonorare
Die Ausloberin stellt eine Wettbewerbssumme von insgesamt 300.000,- Euro (netto) bereit. Von der Gesamtsumme sollen 140.000,- Euro (netto) für 3 Preise zur Verfügung gestellt werden:
 
1. Preis: 72.000,- Euro
2. Preis: 42.000,- Euro
3. Preis: 26.000,- Euro
 
Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorzunehmen.
 
Es ist beabsichtigt, einen Teil der Wettbewerbssumme (160.000 Euro) in Form von Bearbeitungshonoraren auszuschütten und zu gleichen Teilen je Wettbewerbsentwurf auf die Wettbewerbsteilnehmer für die Erfüllung der in der Auslobung definierten Leistungen zu verteilen (siehe IV.3.2).
Terminübersicht

Versand der Auslobung: 06.03.2018

Rückfragen bis: 13.03.2018 (12.00 Uhr)

Rückfragenkolloquium: 20.03.2018

Abgabe der Pläne: 02.05.2018

Abgabe des Modells: 08.05.2018

Preisgericht: 29.05.2018

Preisträger

1. Preis: HDR GmbH, Berlin
2. Preis: PINEARQ SLP, Barcelona (ES) mit Code of Practice Architects GmbH, Berlin
3. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten GbR, Berlin