Hein-Saß-Weg 38


Hamburg-Finkenwerder

Projekttitel

Neubau eines Bürogebäudes am Standort Hein-Saß-Weg 38 in Finkenwerder

Ausloberin

MAGNA Hein-Sass-Weg 38 PE GmbH
Große Elbstraße 61
22767 Hamburg

Verfahrensgrundlagen

Das Verfahren erfolgt als nicht offenes, einphasiges, hochbauliches, kooperatives Workshopverfahren mit sieben eingeladenen Teilnehmenden.


Verfahrenssprache ist deutsch.


Verfahrensteilnehmer, Jurymitglieder, sachverständige Beraterinnen und Berater sowie sonstige Personen erklären sich durch ihre Mitwirkung am Verfahren mit den genannten Bedingungen einverstanden.

Verfahrensaufgabe

Die Auftraggeberin des vorliegenden hochbaulichen Workshopverfahrens verfolgt auf dem Grundstück am Hein-Saß-Weg 38 in Finkenwerder den Neubau eines Bürohochhauses. Das Entwurfsgebiet befindet sich in hochexponierter Lage in unmittelbarer Nähe des Elbufers. Besonders prägend für den Standort Finkenwerder ist die Flugzeugwerft der Airbus Group, die hier über Fertigungshallen, Verwaltungsgebäude und eine Flugzeuglandebahn verfügt, sowie die zahlreichen mit Airbus bzw. dem Flugzeugbau in Zusammenhang stehenden  Zulieferbetriebe. Das direkte Umfeld des Plangebiets ist im Schwerpunkt durch gewerbliche Nutzungen geprägt, von denen viele zum Technologiepark Finkenwerder gehören und in einem wirtschaftlichen Zusammenhang mit der Flugzeugwerft stehen. Gleichzeitig wird die Umgebung jedoch auch wesentlich durch die Elbe, die das Plangebiet im Norden und Osten umschließt, und die großen Sport- und Freizeitflächen entlang des Elbufers geprägt. Im erweiterten Umfeld, z.B. südlich der Straße Neßpriel sowie östlich des Steendiekkanals, ist der Stadtteil überwiegend durch kleinteilige Wohnnutzungen geprägt.

 

Der zurzeit auf der zu überplanenden Fläche befindliche Bestandsbau wurde Ende der fünfziger Jahre errichtet und diente ursprünglich als Verwaltungssitz der Deutschen Werft AG. Aufgrund funktionaler Defizite ist das Gebäude als abgängig zu betrachten. Zurzeit wird das Gebäude durch unterschiedliche Firmen genutzt, die zum Großteil im Zusammenhang mit dem benachbarten Airbus-Werk stehen (Dienstleister, Zulieferer etc.). Es wird angestrebt, dass ein Großteil der heutigen Mieter nach Fertigstellung des Neubaus an den Standort zurückkehrt. Der zu entwerfende Neubau soll – seinem hochexponierten Standort entsprechend – höchsten Anforderungen an städtebauliche und gestalterische Qualität genügen und sich gleichzeitig durch ausgereifte Funktionalität, hohe Wirtschaftlichkeit und anspruchsvolle ökologische Standards auszeichnen.

 

Von besonderer Bedeutung für die Beurteilung der städtebaulichen und gestalterischen Wirkung des Neubaus ist die Fernwirkung entlang der Elbe sowie die Sichtbeziehung zum Jenischpark, der sich auf der gegenüberliegenden Seite der Elbe im Bezirk Altona befindet. Insbesondere vom Jenischhaus, aber auch aus dem Park heraus ergeben sich weite Blickbeziehungen über das Stromtal der Elbe bin hin zur Silhouette der Harburger Berge. Den genannten Aspekten ist bei der Entwicklung der Gebäudekubatur mit besonderer Sensibilität zu begegnen und es ist sicherzustellen, dass gegenüber dem Jenischpark eine schlanke Gebäudesilhouette entwickelt wird, die die zu sehende Höhenentwicklung der Harburger Berge möglichst wenig beeinträchtigt.

Teilnehmende Büros

André Poitiers, Hamburg
Atelier Kempe Thill, Rotterdamm
Frenzel + Frenzel Architekten, Buxtehude mit eins:eins Architekten Hamburg
Schenk + Waiblinger Architekten, Hamburg
Snøhetta, Oslo
Störmer Murphy & Partners, Hamburg
Studio Witt, Hamburg

Jury

Jurymitglieder
Franz-Josef Höing, Michael Mathe, Prof. Roger Riewe, Prof. Christina Köchling, Nils Buschmann, Joachim Rieder, Jörn Reinecke, Ralf Neubauer, Dr. Michael Osterburg, Fabian Hase


Stellvertretende Jurymitglieder
Susanne Metz, Dieter Polkowski, Laura Jahnke, Lema Dehsabzi, David Liebig, Oliver Sträter, Sonja Lattwesen, Walter Kostewicz

Bearbeitungshonorare und Ränge

Die Auftraggeberin stellt folgende Workshopsumme bereit:


Gesamtsumme 170.400,- Euro (netto)

 

Als Bearbeitungshonorar stellt die Auftraggeberin eine Summe von 75.000,- Euro (netto) zur Verfügung, welche je zu gleichen Teilen an die teilnehmenden Büros/Arbeitsgemeinschaften ausgeschüttet wird, sofern die in dem Aufgabenpapier  definierten Leistungen erfüllt wurden.


Für Ränge stellt die Auftraggeberin 95.400,- Euro (netto) zur Verfügung

 

1. Rang 47.700,- Euro (netto)
2. Rang 28.600,- Euro (netto)
3. Rang 19.100,- Euro (netto)

Terminübersicht

Versand der Unterlagen ab 23.04.2019
Schriftliche Rückfragen (bis 12.00 Uhr) bis 02.05.2019
Auftaktveranstaltung/Kolloquium 25.04.2019
Zwischenpräsentation 25.06.2019
Abgabe der Arbeiten (Termin wird nachgereicht)
Einführung der Sachverständigen (Termin wird nachgereicht)
Sachverständigenvorprüfung (Termin wird nachgereicht)
Jurysitzung/Endpräsentation (Termin wird nachgereicht)