Neubau der Sachsenbrücke
HafenCity Hamburg GmbH
Osakaallee 11, 20457 Hamburg
Das Verfahren erfolgt als nicht-offener, einphasiger, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV. Im Rahmen des vorgeschalteten EUweiten Teilnahmewettbewerbs haben sich acht Planungsteams für den Wettbewerb qualifiziert. Der Begriff Planungsteam wird als Synonym für die teilnehmenden Büros und Arbeitsgemeinschaften verwendet. Die Auslobung erfolgt gemäß Richtlinie für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg (RPW 2015). Die Lösung der Aufgabe soll in einer Bearbeitungsphase gefunden werden. Das Verfahren ist anonym. Die Verfahrenssprache ist Deutsch. Verfahrensteilnehmende, Preisrichter:innen, Sachverständige sowie sonstige Personen erklären sich durch ihre Mitwirkung an dem Verfahren mit den genannten Bedingungen einverstanden.
Im Zuge der Entwicklung des Stadtentwicklungsgebiets Grasbrook und insbesondere des Hafentorquartiers, muss die vorhandene Sachsenbrücke durch ein neues Brückenbauwerk ersetzt werden. Gegenstand des Wettbewerbs ist die Planung einer ca. 40,00 m langen und ca. 22,00 m breiten Straßenbrücke mit beidseitigen Fuß- und Radwegen sowie die architektonische Gestaltung der Brückenköpfe. Die Sachsenbrücke soll zukünftig die hochwassergeschützte Anbindung des Grasbrooks (Zweiter Rettungsweg) sicherstellen und wird dafür auf das neue Hochwasserschutzniveau angehoben. Die künftige Hauptanbindung zum Hafentorquartier an das übergeordnete Straßennetz bildet die Sachsenbrücke im Osten. Zur Erschließung des Hafentorquartiers wird die Sachsenbrücke durch LKW- und PKW-Verkehre sowie den Fuß- und Radverkehr genutzt werden.
Fachpreisrichter:innen
Franz-Josef Höing, Maren Gummert, Dr. Björn Mardfeldt, Dr. Stefanie Weidner, Prof. Dr. Irmgard Lochner-Aldinger, Prof. Martin Stumpf, Prof. Maren Brakebusch
Stellv. Fachpreisrichter:innen
Susanne Metz, Michael Rink, Robin Hinz, Randa Stewner, Yasmin Kherad, Prof. Dr. Larissa Krieger, Ralf Günter Voss
Sachpreisrichter:innen
Martin Bill, Dr. Andreas Kleinau, Martina Koeppen, David Erkalp
Stellv. Sachpreisrichter:innen
Kirsten Pfaue, Andreas Schneider, Rosa Domm, Marco Hosemann
Die Ausloberin stellt eine Verfahrenssumme von insgesamt 207.000,- Euro (netto) bereit. Als Bearbeitungshonorar stellt die Ausloberin eine Summe von 96.000,- Euro (netto) zur Verfügung, welche je zu gleichen Teilen an die teilnehmenden Planungsteams ausgeschüttet wird.
Für Preise stellt die Ausloberin 111.000,- Euro (netto) zur Verfügung:
1. Preis: 55.500,- Euro (netto)
2. Preis: 33.000,- Euro (netto)
3. Preis: 22.500,- Euro (netto)
Ausgabe der Verfahrensunterlagen
ab der 24. KW 2025
Schriftliche Rückfragen
bis 19.06.2025 (12:00 Uhr)
Rückfragenkolloquium, Vorbesprechung des Preisgerichts und Ortsbesichtigung
04.07.2025
Abgabe der Arbeiten
bis 09.09.2025 (12:00 Uhr)
Preisgerichtssitzung
03.11.2025
1. Preis:
schlaich bergermann partner sbp SE, Stuttgart
mit gmp Generalplanungsgesellschaft mbH, Hamburg
2. Preis:
Buro Happold GmbH, Berlin
mit KRP Architektur GmbH, Berlin
und KLÄHNE BUNG Beratende Ingenieure im Bauwesen GmbH, Berlin
3. Preis:
panta ingenieure GmbH, Hamburg
mit NEY & PARTNERS BXL sa, Brüssel (BE)