Demokratieort neu leben - Rathaus wird Quartiershaus


Bremen-Blumenthal

Projekttitel

Demokratieort neu leben - Rathaus wird Quartiershaus

Ausloberin

Freie Hansestadt Bremen

Verfahrensgrundlagen

Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs wurden zwölf Planungsteams als Teilnehmende für den Wettbewerb ausgewählt. Zusätzlich wurden von der Ausloberin drei Planungsteams als Teilnehmende für den Wettbewerb gesetzt. Die Auslobung erfolgt gemäß der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013). Die Lösung der Aufgabe soll in einer Bearbeitungsphase gefunden werden. Das Verfahren ist anonym. Die Verfahrenssprache ist Deutsch.

Verfahrensaufgabe

Mit dem Projekt "Demokratieort neu leben - Rathaus wird Quartiershaus" soll das historische Rathaus Blumenthal zu einem Ort der Demokratieförderung und des Gemeinwesens umgebaut werden. Das Gesamtvorhaben besteht aus zwei zeitlich dicht aufeinanderfolgenden bzw. in der Planung parallel ausgeführten Bauabschnitten: Der Umbau des Bestandsgebäudes (historisches Rathaus) (1. Bauabschnitt) sowie die Ergänzung durch einen Anbau südlich des Bestandsgebäudes (2. Bauabschnitt). Im neuen Quartiershaus bieten verschiedene Fachressorts (Soziales, Bildung, Gesundheit, Kultur, Senatskanzlei und Inneres) Angebote und Dienstleistungen vor Ort an.

Gegenstand des Wettbewerbs ist die hochbauliche Planung des Umbaus des Bestandsgebäudes, die Planung des Erweiterungsneubaus sowie die freiraumplanerische Gestaltung der verbleibenden Grundstücksflächen einschließlich des Quartiersplatzes. Der Erweiterungsneubau soll in seinem Ausdruck angemessen auf das denkmalgeschützte Bestandsgebäude reagieren und sich behutsam, aber zugleich selbstbewusst in diesen integrieren, so dass eine das Denkmal respektierende Ensemblewirkung erreicht ist. Das Vorhaben wird im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ gefördert. 

Planungsteams
  • Anne Lampen Architekten GmbH, Berlin mit Nolte | Gehrke Partnerschaft von Landschaftsarchitekten mbB, Berlin
  • ATELIER . SCHMELZER . WEBER Architekten PartGmbB, Dresden mit QUERFELDEINS Landschaft I Städtebau I Architektur PartGmbB, Dresden
  • D/FORM Gesellschaft für Architektur + Städtebau mbH, Berlin mit MORRIS+COMPANY Ltd., London (GB) und Burkhardt/Engelmayer/Mendel Landschaftsarchitekten Stadtplaner PartmbB, München
  • dreibund architekten PartGmbB, Bochum mit FREIRAUMKONZEPT Blanik + Schiewer PartGmbB, Bochum
  • Felgendreher Olfs Köchling Architektur GmbH, Berlin mit Grieger Harzer Dvorak Landschaftsarchitekten, Berlin
  • kadawittfeldarchitektur GmbH, Aachen mit mesh landschaftsarchitekten Prominski I Nakamura I Prominski PartG mbB, Hannover
  • Kersten Kopp Architekten GmbH, Berlin mit LA.BAR Landschaftsarchitekten bdla, Berlin
  • NAK Architekten, Berlin mit BASE Landschaftsarchitekten PartGmbB, Berlin
  • pussert kosch architekten, Dresden mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden
  • puppendahlarchitektur GmbH, Münster mit reSET_land Landschaftsarchitekten PartGmbB, München und michellerundschalk Landschaftsarchitektur und Urbanismus GmbH, München
  • raumwerk.architekten Hübert und Klußmann PartGmbB, Köln mit Planergruppe GmbH, Essen
  • ROBERTNEUN™ ARCHITEKTEN GMBH, Berlin mit LOHRENGEL LANDSCHAFT, Berlin
  • SCHALTRAUM Dahle-Dirumdam-Heise Partnerschaft von Architekten mbB, Hamburg mit Schaar Landschaftsarchitekten München GmbH, München
  • Schenker Salvi Weber ZT GmbH, Berlin mit Studio RW I Ruddigkeit Wiebersinsky Landschaftarchitekten PartGmbB, Berlin
  • Schulze Pampus Architekten BDA, Bremen mit Campe Janda Architekten BDA, Bremen und protze + theilig GbR, Bremen
Preisgericht

Fachpreisrichter*innen

Arend Bewernitz, Dr. Christine Onnen, Prof. Stefan Rettich, Prof. em. Dr. Hans-Rudolf Meier, Matthias Rottmann, Birgit Westphal, Prof. Katja Benfer

 

Stellvertretende Fachpreisrichter*innen

René Kotte, Stefanie Rohbeck, Tim Schrader, Michael Frenz, Prof. Claus Anderhalten, Stefan Villena-Kirschner

 

Sachpreisrichter*innen

Jörg Meyer, Steffen Nadrowski, Dr. Andreas Mackeben, Andreas Witt, Dr. Jörn Moock, Oliver Fröhlich, Matthias Pöhler, Michael Pleus-von Essen

 

Stellvertretende Sachpreisrichter*innen

Volker Hach, Dr. Hanna Augustin, Nicole Hasenjäger, Markus Tönnies, Kirsten Hollmann, Lars-Christian Uhlig

Bearbeitungshonorar und Preise

Die Ausloberin stellt eine Verfahrenssumme von insgesamt 128.000,- Euro (netto) bereit. Als Bearbeitungshonorar stellt die Ausloberin eine Summe von 90.000,- Euro (netto) zur Verfügung, welche je zu gleichen Teilen an die Planungsteams ausgeschüttet wird.


Für die Preisgelder stellt die Ausloberin 38.000,- Euro (netto) zur Verfügung:

1. Preis: 19.000,- Euro (netto)
2. Preis: 11.500,- Euro (netto)
3. Preis: 7.500,- Euro (netto)


Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Verfahrenssumme vorzunehmen.

Terminübersicht

Ausgabe der Verfahrensunterlagen
21. KW 2026


Schriftliche Rückfragen
bis 01.06.2026, 12:00 Uhr


Vorbesprechung des Preisgerichts und Rückfragenkolloquium mit Ortsbesichtigung
12.06.2026


Abgabe der Planunterlagen
bis 13.08.2026, 12:00 Uhr


Abgabe der Einsatzmodelle
bis 27.08.2026, 12:00 Uhr


Sachverständigenvorprüfung
34. - 36. KW 2026


Öffentliche Einsichtnahme

16.09.2026


Preisgerichtssitzung
17.09.2026

Preisträger

1. Preis:
Felgendreher Olfs Köchling Architektur GmbH, Berlin mit Grieger Harzer Dvorak Landschaftsarchitekten, Berlin

3. Preis:
pussert kosch architekten, Dresden mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden

3. Preis:
ROBERTNEUN™ ARCHITEKTEN GMBH, Berlin mit LOHRENGEL LANDSCHAFT, Berlin