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NEUBAU EINES SPORT- UND FREIZEITBADS IN KIEL

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"NEUBAU EINES SPORT- UND FREIZEITBADS" IN KIEL

NEUBAU EINES SPORT- UND FREIZEITBADS IN KIEL

Ausloberin
Landeshauptstadt Kiel
Amt für Sportförderung
Fleethörn 18-24
24103 Kiel

Wettbewerbsmanagement
D&K drost consult GmbH


Aufgabe
Die Stadt Kiel sieht zur Neugestaltung der Kieler Bäderlandschaft vor, auf dem Gelände zwischen Gablenzstraße, Werftbahnstraße, und Adolf-Westphal-Straße ein Sport- und Freizeitbad zu bauen. Die für das Bad benötigten Stellplätze sind ebenfalls auf dem Gelände zu berücksichtigen. Die in Rede stehende Fläche befindet sich südlich der Kieler Innenförde (Hörn) in sehr zentraler Lage zwischen dem Ost- und Westufer der Stadt. Das zu entwickelnde Sport- und Freizeitbad soll – auch im Zusammenhang mit der Schließung zweier älterer Schwimmbäder in der Stadt – den Schwimmsport an diesem zentral gelegenen Standort konzentrieren und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit des Bäderbetriebes optimieren.

Eine Herausforderung der Planung des neuen Schwimmbades besteht in der Befriedigung der Bedarfe unterschiedlicher Nutzergruppen wie Vereine, Schulen und öffentliche Besucher/innen. In dem Sport- und Freizeitbad müssen daher unter Berücksichtigung des Schul- und Vereinsschwimmens zum Beispiel auch Wellnessangebote sowie eine attraktive Gastronomie vorgesehen werden. Angestrebt ist die Entwicklung eines hochwertigen Gebäudeensembles, das unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen vermag und gleichzeitig flexibel und zukunftsoffen orientiert ist. Außerdem wird aus Wirtschaftlichkeits- und Klimaschutzgründen ein besonders hoher Energieeffizienzstandard angestrebt.

Weiterhin wird erwartet, dass die Wettbewerbsarbeiten angemessen auf die spezifischen Gegebenheiten des Standortes eingehen. Hierzu zählt die Berücksichtigung der erforderlichen Erschließungsnotwendigkeiten und Stellplatzanforderungen. Neben dem unter dem Plangebiet verlaufenden Vollrathsbach sind vor allem die Bodenbeschaffenheit und die Grünstruktur der Umgebung zu beachten. Darüber hinaus müssen verschiedene, sich aus dem städtebaulichen Kontext ergebende Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.

Aufgefordert zu diesem Wettbewerb sind Architektinnen und Architekten. Zur Bearbeitung dieser Aufgabe ist die Zusammenarbeit mit einem Fachingenieur der Gebäudetechnik (Bädertechnik) zwingend erforderlich.


Teilnahmeberechtigung
Der Zulassungsbereich umfasst die Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA).

Teilnahmeberechtigt sind Architekten/Architektinnen, die fachlich durch einen Fachingenieur der Gebäudetechnik (Bädertechnik) unterstützt werden.

Für die Teilnahme ist ein Bewerbungsbogen auszufüllen, zu unterschreiben und die darin geforderten Anlagen mit abzugeben. Dieser kann auf der Homepage des wettbewerbsbetreuenden Büros D&K drost consult GmbH heruntergeladen werden (siehe unten). Die Unterlagen müssen bis zum 16.07.2010 um 12.00 Uhr bei folgender Adresse eingereicht werden: D&K drost consult GmbH, Hohe Brücke 1 / Haus der Seefahrt, 20459 Hamburg. Der Umschlag ist deutlich mit der Aufschrift „Neubau eines Sport- und Freizeitbades in Kiel“ zu kennzeichnen. Ein entsprechender Vordruck wird als Anlage zum Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt.


Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Folgende Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich im Rahmen eines Auswahlverfahrens für den Wettbewerb qualifiziert:

Architekten Schmidt-Schicketanz und Partner GmbH, München
ARGE Arnke Häntsch Mattmüller Architekten BDA mit Sunder-Plassmann Architekten BDA, Berlin/Kappeln
Auer + Weber + Assoziierte GmbH, Stuttgart
b/a blass architekten, Euskirchen
Fritz Planung GmbH, Bad Urach
gollwitzer architekten, Deggendorf
Kauffmann Theilig & Partner GbR, Freie Architekten BDA, Ostfildern
Koppert + Koenis International B.V, Ijsselstein (NL)
pbr Planungsbüro Rohling AG, Architekten und Ingenieure, Osnabrück
4a Architekten GmbH, Stuttgart


Preise und Bearbeitungshonorare
Die Ausloberin stellt die Wettbewerbssumme von 70.000 EURO (netto) bereit. Die Summe von insgesamt 30.000 EURO (netto) wird in Form eines Bearbeitungshonorars ausgeschüttet. Es sollen 3 Preise vergeben werden:

1. Preis        20.000 EURO (netto)
2. Preis        12.500 EURO (netto)
3. Preis          7.500 EURO (netto)

Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Verteilung der Preisgelder vorzunehmen.

Die ausgewählten Teilnehmer, die zum Wettbewerbsverfahren aufgefordert werden und teilnehmen, erhalten ein Bearbeitungshonorar von 3.000 EURO (netto), sofern Sie eine vollständige Wettbewerbsarbeit fristgerecht einreichen.


Termine des Wettbewerbs
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 11.08.2010
Versendung der Auslobung an die ausgewählten Teilnehmer: 17.08.2010
Einreichung von Rückfragen zur Aufgabenstellung bis zum: 24.08.2010 (12:00Uhr)
Rückfragenkolloquium: 06.09.2010
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten bis zum: 03.11.2010 (17:30 Uhr/Poststempel)
Abgabe der Modelle bis zum: 08.11.2010 (17:30 Uhr/Poststempel)
Preisgerichtssitzung: 01.12.2010

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Dateiname
Sport_und_Freizeitbad_BekanntgabeEU_Amtsblatt.pdf