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DEUTSCHES SCHAUSPIELHAUS IN HAMBURG – FASSADENGESTALTUNG DES NEUEN BÜHNENTURMS

DEUTSCHES SCHAUSPIELHAUS IN HAMBURG

Ausloberin
Neue Schauspielhaus GmbH
Kirchenallee 39
2099 Hamburg

vertreten durch
Friedrich Schirmer, Intendant
Jack F. Kurfess, Kaufmännischer Direktor

im Einvernehmen mit der
Freien und Hansestadt Hamburg

letztere vertreten durch
die die Behörde für Kultur, Sport und Medien
die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
das Bezirksamt Hamburg-Mitte

Wettbewerbsmanagement
D&K drost consult GmbH

Wettbewerbsaufgabe
Die Neue Schauspielhaus GmbH als Betreiberin des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg plant, den vorhandenen Bühnenturm des bestehenden Theatergebäudes durch einen den aktuellen Standards entsprechenden Turm zu ersetzen.
Die bereits entwickelte Planung sieht vor, den vorhandenen Bühnenturm abzutragen und an gleicher Stelle einen neuen, in der Tiefe und in der Höhe vergrößerten Turm zu errichten.
Definiertes Ziel dieser Maßnahme ist neben der Sicherung des Bühnenbetriebes die Verbesserung der betrieblichen Abläufe und der szenischen Verwandlungsmöglichkeiten. Dabei möchte die Ausloberin den wachsenden technischen Ansprüchen nachkommen und gleichzeitig die Ambitionen des größten Sprechtheaters Deutschlands sichtbar in den Stadtraum tragen.

Gegenstand dieses Wettbewerbes ist die Entwicklung einer Fassadenkonzeption für den neuen Bühnenturm. Grundlage des Fassadenentwurfes sind bestehende konstruktive Planungen für den Turmneubau, die bereits durch ein von der Ausloberin beauftragtes Architekturbüro erbracht wurden. Das mit dem Neubau des Turms beauftragte Architekturbüro wird aktiv in den Entscheidungsprozess dieses Verfahrens eingebunden sein. Weitere Planungen für die Fassade des Turmneubaus sollen nach Abschluss des Wettbewerbes von dem bereits beauftragten Architekturbüro in Kooperation mit einem der Preisträger/innen dieses Verfahrens durchgeführt werden.

Wettbewerbsgrundlagen
Der Wettbewerb erfolgt als zweiphasiger Realisierungswettbewerb. Die erste Phase des Wettbewerbes ist offen, für die zweite, nicht offene Phase werden insgesamt 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewählt. Die Auslobung erfolgt nach „RPW 2008 – Richtlinien für Planungswettbewerbe“ in der Fassung vom 12.09.2008. Das Verfahren ist anonym. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.

Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat Kenntnis vom Inhalt der Auslobung erhalten und beratend mitgewirkt. Die Auslobung wurde dort unter der Nummer O-05-10_HRW registriert.

Teilnahmeberechtigung
1. PHASE
Die erste Phase des Wettbewerbes ist offen. Sie beschränkt sich auf die Darstellung eines grundsätzlichen Lösungsansatzes bzw. auf zwei Konzeptskizzen (Visualisierungen auf der Grundlage vorgegebener Fotos).

Der Zulassungsbereich umfasst die Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA).

Als Berufsqualifikation wird der Beruf der Architektin/des Architekten gefordert. Teilnahmeberechtigt ist jeder, der nach den Architektengesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Berufsanerkennungsrichtlinie (2005/36/EG), berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden.

Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß vorangegangenem Satz benennen.

Arbeitsgemeinschaften – auch mit Künstlerinnen und Künstlern – sind zugelassen.

2. PHASE
Nach Beurteilung der in der ersten Phase eingereichten Lösungsansätze werden 12 Teilnehmer/innen anonym durch das Preisgericht für die zweite, nicht offene Phase ausgewählt.

Preisgericht

FACHPREISRICHTERINNEN UND FACHPREISRICHTER
Prof. Jörn Walter, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), Oberbaudirektor
Frank-Pieter Hesse, Behörde für Kultur, Sport und Medien (BKSM), Leiter des Denkmalschutzamtes
Andreas Schulz, Bezirksamt Hamburg-Mitte (BA), Leiter des Fachamtes Bauprüfung
Prof. Jörg Friedrich, pfp architekten, Hamburg
Prof. Carlo Baumschlager, Baumschlager-Eberle Ziviltechniker GmbH, Lochau
Prof. Ivan Reimann, Müller Reimann Architekten, Berlin
Prof. Regine Leibinger, Barkow Leibinger Architekten, Berlin
Marcel Meili, Meili, Peter Architekten AG, Zürich

SACHPREISRICHTERINNEN UND SACHPREISRICHTER
Friedrich Schirmer, Neue Schauspielhaus GmbH, Intendant
Jack F. Kurfess, Neue Schauspielhaus GmbH, Kaufmännischer Direktor
Monika Nerlich-Girlich, BKSM, Amt Kultur
Markus Schreiber, Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Mitte
Hubert Piske, Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, SPD
Dr. Gunter Böttcher, Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, CDU
Dr. Michael Osterburg, Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, GAL

Bearbeitungshonorare und Preisgelder
Wettbewerbssumme (netto): 30.000,- Euro

Terminübersicht
Bekanntgabe: 22.01.2010
Registrierung: 27.01.2010 bis 16.02.2010
Bereitstellung der Auslobungsunterlagen ab: 02.02.2010
Abgabe Konzeptskizzen: 23.02.2010
Preisgerichtssitzung 1. Phase: 22.03.2010
Rückfragen bis: 06.04.2010
Rückfragenkolloquium: 15.04.2010
Abgabe der Entwurfspläne: 26.05.2010
Abgabe der Modelle: 26.05.2010
Preisgerichtssitzung 2. Phase: 28.06.2010

Preisträger
1. Preis Bischof + Hermansdorfer Architekten BDA / Pfeiffer.Volland; Aachen
2. Preis Locke Lührs Architektinnen; Berlin
3. Preis Heinrich Eidenböck, Architeken; Wien


DEUTSCHES SCHAUSPIELHAUS IN HAMBURG - erster.jpg DEUTSCHES SCHAUSPIELHAUS IN HAMBURG - zweiter.jpg DEUTSCHES SCHAUSPIELHAUS IN HAMBURG - dritter.jpg
1.Preis Bischof + Hermansdorfer Architekten BDA / Pfeiffer.Volland 2. Preis Locke Lührs Architektinnen 3. Preis Heinrich Eidenböck, Architekt

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Dateiname
WB_Schauspielhaus_Bekanntmachung.pdf
Protokoll_PG1_Schauspielhaus.pdf
PG2_Schauspielhaus.pdf