Verwaltungszentralisierung Sylt


Westerland auf Sylt

Projekttitel

Verwaltungszentralisierung Sylt – Sanierung, Umbau und Erweiterung

Ausloberin

Gemeinde Sylt
25980 Sylt / OT Westerland
Andreas-Nielsen-Straße 1

Verfahrensgrundlagen

Das Verfahren wird als nicht offener, einphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren durchgeführt.

 

Im Rahmen des vorgeschalteten Bewerbungsverfahrens sollen insgesamt 10 Teilnehmer für den Wettbewerb ausgewählt werden: 8 „Büros mit Bauerfahrung“ und 2 „Junge Büros“.

Verfahrensaufgabe

Die Gemeinde Sylt besteht aus dem kommunalen Zusammenschluss der früheren Sylter Gemeinden Westerland, Rantum und Sylt (Ost). Ziel des Wettbewerbs ist die Zusammenführung der auf 5 unterschiedliche Standorte verteilten Gemeindeverwaltung durch den Umbau des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes und die Erstellung eines Erweiterungsneubaus am zentralen Standort Rathaus Westerland. Die Zentralisierung ist eine Maßnahme zur Modernisierung der kommunalen Verwaltung Sylts und stellt einen bedeutenden baulichen und stadtentwicklungsbezogenen Impuls für die Gemeinde Sylt dar.

 

Die Gesamtmaßnahme umfasst ca. 3.000 m² BGF. Die Fertigstellung der Maßnahme ist spätestens für das 4. Quartal 2020 vorgesehen. Die anrechenbaren Kosten betragen ca. 6,4 Mio. Euro netto (KG 300+400 gem. DIN 276).

Zu vergebende Leistung/en

Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:

 

  • LPH 2 bis 3 Objektplanung gem. § 33 ff HOAI;
  • LPH 4 bis 7 Objektplanung gem. § 33 ff HOAI;
  • LPH 8 bis 9 Objektplanung gem. § 33 ff HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Ausloberin (ggf. in noch von der Ausloberin festzulegenden Stufen);
  • Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Objektplanung gem. § 33 ff HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Ausloberin (ggf. in noch von der Ausloberin festzulegenden Stufen).
Preisgelder und Bearbeitungshonorare

Die Ausloberin stellt eine Wettbewerbssumme von insgesamt 76.900 Euro (netto) bereit. Von der Gesamtsumme sollen 36.900 Euro (netto) für 3 Preise vergeben werden:

 

  1. Preis: 18.000 Euro
  2. Preis: 12.000 Euro
  3. Preis: 6.900 Euro

 

Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorzunehmen.

 

Es ist beabsichtigt, einen Teil der Wettbewerbssumme (30.000 Euro (netto)) als Bearbeitungshonorar auszuschütten und zu gleichen Teilen an die Teilnehmer des Wettbewerbs für die Erfüllung der in der Auslobung definierten Leistungen zu verteilen.

 

Von allen Wettbewerbsteilnehmern ist ein indikatives Honorarangebot (Erstangebot) einzureichen.

 

Alle Preisträger des hochbaulichen Wettbewerbs nehmen an dem nachgeschalteten Verhandlungsverfahren teil. Sie werden zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen und zur Abgabe eines finalen Angebots aufgefordert. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot nach den folgenden Kriterien:

 

  1. Wettbewerbsergebnis: 40 %
  2. Fachlicher Wert: 15 %
  3. Qualität: 20 %
  4. Kundendienst: 5 %
  5. Honorarangebot: 20 %

 

Die Ausloberin behält sich vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben (vgl. § 17 (11) VgV).

Terminübersicht

Versand der Unterlagen ab: 44. KW
Rückfragen bis: 45. KW
Rückfragenkolloquium: 46. KW
Abgabe der Pläne: 51. KW
Abgabe der Modelle: 2. KW 2018
Preisgericht: 5. KW 2018
Verhandlungsgespräche: 8. KW 2018